Einkaufen rund um die Uhr – nun auch in Deutschland möglich
12. Januar 2008Zwar scheint es in manchen deutschen Bundesländern schon länger gesetzlich möglich zu sein, aber erst langsam versuchen sich die Supermärkte daran, wie hier eine Edeka Filiale gegenüber dem VfL Wolfsburg Stadion:
“Wir sind billiger als die nahe gelegene Tankstelle”, sagt Besitzer Friedel Grimmelmann. Unter der Woche kaufen vor allem Schichtarbeiter der nahen Volkswagenwerke bei ihm ein. Sein Markt gegenüber dem VfL-Stadion hat seit September 2007 durchgehend geöffnet: von Montag 7 Uhr bis Samstag 24 Uhr.
Das ist sogar länger als hier, wo so mancher Tesco Montags um 8 Uhr öffnet und Samstag um 22 Uhr schließt. Dafür ist dieser dann nochmals am Sonntag für 6 Stunden geöffnet. Die Gründe finden sich auch im FTD Artikel:
- Der Preis wird für den Verbraucher immer unwichtiger;
- Öffnungszeiten und Erreichbarkeit nehmen dafür einen immer höheren Stellenwert ein.
- Auch Nachts gibt es Kundschaft, die einkaufen möchte, z.B. Schichtarbeiter, Studenten, und Partygänger.
- Zu den ruhigeren Uhrzeiten können Aushilfskräfte günstig die Regale auffüllen.
Dabei wird es auch kostengünstig wenn man für diese Zeiten billigere Aushilfskräfte einsetzen kann und die Supermärkte mit self-checkouts ausgerüstet sind.
Hier in England gibt es nicht viele Supermärkte, die rund um die Uhr geöffnet haben. Tesco hat dies bei einigen seiner Supermärkten sogar schon wieder zurückgeschraubt. In Cambridge haben aber immer noch 3 der 4 größeren Tescos rund um die Uhr geöffnet. Ansonst wüsste ich keinen größeren Supermarkt, zumindest in Cambridge, der durchgehend geöffnet hat.
Anfangs haben wir es auch noch ausgenutzt, so mal gemütlich nach dem Abendessen einkaufen gehen ist schon nicht schlecht. Allerdings steht man dann meist vor leeren Regalen.









