Apple eröffnete am Samstag seinen 300ten und bis dato größten Store in Londons Covent Garden. Der Store erstreckt sich über 2 Etagen und bietet mehrere Spezialräume, darunter die schon von anderen Stores bekannte Genius Bar, ein Raum für Schulungen, ein Community Raum für gemeinschaftliches Brainstorming, einen Briefing Raum für Hilfe für kleinere Unternehmen und ein Set-Up Raum wo kostenlos bei der Einrichtung des neu-erworbenen Macs, iPhones oder iPads geholfen wird. Der Store beherbergt zudem die meisten iPads und iPhones und hat gleich noch zwei Spezialcases im Angebot, die es so nur in diesem Apple Store gibt. Bei Electricpig gibt es mehr Informationen, diese konnten auch vorab schon in den Store und haben folgendes Video gedreht:
Die Verbrauchermagazin Which? hat eine Liste der 10 nutzlosesten Produkte, die man nicht braucht oder nicht das halten was sie versprechen, veröffentlicht. Which? entspricht in etwa der deutschen Stiftung Warentest und ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation. Weiterlesen »
Der Spiegel berichtet, dass in Deutschland etwa 400 Bäckereien jedes Jahr verschwinden und die ganze Branche am Aussterben ist, verdrängt von den Discountern und Supermärkten. Noch gibt es dort rund 14.500 davon, allerdings waren es vor 50 Jahren noch etwa 55.0000. Der Vorsitzender des Bäckerinnungs-Verbands Westfalen-Lippe gibt den Kampf noch nicht auf und ist sich sicher, mit Qualität dem erfolgreich entgegenzusetzen.
Hier in Großbritannien scheint sie bereits verschwunden zu sein. Kaum eine Bäckerei habe ich in meiner Zeit in Großbritannien gesehen, und wenn dann kommt deren Qualität bei weitem nicht an die in Deutschland heran. Vielleicht auch deshalb hat sich vor einigen Jahren ein deutscher Konditor aufgemacht in Edinburgh eine Bäckerei und Konditorei zu gründen, und dies ziemlich erfolgreich.
Auch bei Amazon.co.uk gibt es die Möglichkeit Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs unter der Kategorie Grocery zu bestellen, allerdings scheint es nur einen Featured Store zu geben und auch sonst scheint das Sortiment kleiner zu sein als in Deutschland. So stehen etwas über 600 Produkte in der Kategorie Chocolate fast 2.000 davon in Deutschland gegenüber. Nicht anders bei Coffee, Tea & Hot Chocolate (3.338 SKUs) im Vergleich zu 7.007 Kaffeeprodukten und 4.515 Teeprodukten. Dies ist zwar immer noch beträchtlich mehr Auswahl als auch die größten Supermärkte anbieten und damit auch Dinge, die man sonst nicht so einfach bekommt, wenn die Abwicklung allerdings genauso schlecht ist wie bei Amazon.de, dann sollte man sich vielleicht nach Alternativen umschauen.
Denn in Großbritannien bieten alle großen Supermarktketten ihren eigenen Onlineshopping Dienst an. In der Regel werden die Bestellungen dann von der nächstgelegenen jeweils nächstgelegenen Supermarktfiliale erfüllt, wo Einkäufer mit einem speziellen Einkaufswagen im Supermarkt für einen einkaufen gehen. Weiterlesen »
Zwar scheint es in manchen deutschen Bundesländern schon länger gesetzlich möglich zu sein, aber erst langsam versuchen sich die Supermärkte daran, wie hier eine Edeka Filiale gegenüber dem VfL Wolfsburg Stadion:
“Wir sind billiger als die nahe gelegene Tankstelle”, sagt Besitzer Friedel Grimmelmann. Unter der Woche kaufen vor allem Schichtarbeiter der nahen Volkswagenwerke bei ihm ein. Sein Markt gegenüber dem VfL-Stadion hat seit September 2007 durchgehend geöffnet: von Montag 7 Uhr bis Samstag 24 Uhr.
“Plastiktüten gehören zu unserem Leben”, sagte der Vorsitzende des australischen Einzelhandelsverbands Richard Evans. “Man kann das Verhalten der Menschen nicht mit Gesetzen ändern.”
Tesco, die größte Supermarktkette in Großbritannien, gestaltet immer mal wieder ihre Supermärkte um. Manchmal im großen Stil, es wird angebaut, neue Abteilungen hinzugefügt, z.B. eine kleine Apotheke oder ein digitaler Filmservice, dann wieder in einem kleinem, kaum bemerkbaren Rahmen.
Heute gab es wieder etwas neues. Ab jetzt muss der Kunde seine Bankkarte selber ins Lesegerät stecken und auch selbst seine Quittung aus dem Drucker entfernen. Weiterlesen »
Heute war ich das erste Mal bei Argos einkaufen. Online sieht der Shop ja aus wie jeder andere auch, allerdings ist deren Filialkonzept aus deutscher Sichtweise etwas ungewöhnlich:
Man geht in die Filiale, blättert im Katalog, schreibt sich die Artikelnummer und gewünschte Anzahl auf, geht bezahlen und falls der Artikel im Lager vorhanden ist, kann man gleich darauf warten, ein spezieller Wartebereich ist natürlich vorhanden. Ansonsten wird der Artikel bestellt und je nach Größe und Wunsch kann dieser direkt nach Hause geliefert oder im Geschäft abgeholt werden.
Die Postbank in Deutschland plant anscheinend Geld abheben an der Supermarktkasse ermöglichen zu wollen. Bei welcher Supermarktkette dies möglich sein soll, steht aber noch nicht fest.
Dieser Zug soll sicher dazu dienen mehr Kunden zu gewinnen. Meiner Meinung macht dies allerdings nur Sinn, wenn man einen starken Kooperationspartner findet.
Hier in England ist dies schon gang und gäbe, zumindest bei den großen Ketten wie zum Beispiel Tesco, Sainsbury’s, Asda und Waitrose, unabhängig davon bei welcher Bank man sein Konto hat. Dieses sogenannte cash-back ist allerdings nicht bei Bezahlung mit einer Kreditkarte möglich. Wohl auch deshalb sind oft auch noch Geldautomaten bei den Supermärkten anzutreffen.
Im Sommer 2003 sind meine Frau und ich nach Großbritannien ausgewandert. Was zuerst auf ein bzw. maximal zwei Jahre ausgelegt war um Englisch zu lernen und etwas Berufserfahrung im englischsprachigen Ausland zu sammeln, hat sich mittlerweile in etwas langfristiges gewandelt. So sind wir auch schon von Lewes nach Cambridge und von dort nach Edinburgh umgezogen, wo unsere Tochter geboren wurde, nur um jetzt in Cardiff zu leben. In dieser Zeit habe ich ein Bachelor Studium in Business Management und einen Master in International Marketing erfolgreich abgeschlossen.